Gründung & Vereinsziele

Der Verein „Amos e. V.” wurde 2006 auf Initiative des Pfarrgemeinderates der katholische Kirche St. Aloysius Oberbruch und engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Namensgeber des Vereins ist der alttestamentarische und sozialkritische Prophet, der in seiner Zeit gegen Armut protestierte und vorhersagte, dass die ungerechte Verteilung von Ressourcen zu gesellschaftlichen Spannungen und zu Gottes Bestrafung führen würde. Kurze Zeit später erfüllte sich seine Prophezeiung.

Maßgeblich für die Gründung war nach einer Erhebung die Erkenntnis, dass in Oberbruch eine Vielzahl von Menschen wohnt, die Hilfe in vielerlei Hinsicht benötigen.

Der Verein setzte sich deshalb zum Ziel                                                                   

  • Träger von Projekten gegen Armut und Arbeitslosigkeit zu sein.
  • Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Teilhabemöglichkeiten und Menschenwürde zu vermitteln.
  • offen zu sein für alle Menschen, gleich welcher Weltanschauung, Nationalität und Herkunft und
  • ausschließlich mildtätige Zwecke zu verfolgen.

Wir gründeten in 2006 den „Amos-Laden”, in dem dreimal in der Woche Lebensmittel kostenlos an Bedürftige ausgegeben werden.

Im Jahre 2007 folgten dann der “Amos-Shop” in Oberbruch und ein zweiter 2011 in Hückelhoven-Hilfarth, in dem gebrauchte Kleider und Gebrauchtartikel gegen eine kleine Spende abgegeben werden.

2011 wurde das „Arbeitslosenzentrum“ des Amos e.V.  gegründet.

2012 eröffnete Amos in Kooperation mit der Kath. Kirche in der Region Heinsberg, der Pfarrgemeinde St. Lambertus und in Unterstützung durch das Bistum Aachen den„Ort der BegegnungErkelenz“.

Ziel des Arbeitslosenzentrums und der Begegnungstätte ist es, in Begegnung von Arbeitslosen, Ehrenamtlern und alle Menschen, die Interesse an Austausch und Begegnung haben, die Kommunikation und die Bildungsarbeit zu fördern.

Um auch dem Vereinsziel “Projekt gegen Arbeitslosigkeit” zu genügen, wurden im Laufe der Zeit mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, die vorher langzeitig arbeitslos waren. Ziel ist die Integration der Kolleginnen und Kollegen in den Erwerbsarbeitsmarkt.

Zusätzlich haben wir einen Behindertenarbeitsplatz geschaffen.

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